Der japanische Begriff „Tokishirazu“ bezeichnet den Ketalachs, der vom Frühling bis zum Frühsommer vor allem in Hokkaido und anderen nördlichen Regionen Japans gefangen wird. Obwohl er derselben Art angehört wie der im Herbst gefangene Ketalachs, befindet er sich nicht in der Laichphase, sodass er weder Rogen noch Milch enthält und tendenziell einen höheren Fettgehalt aufweist. Daher wird Tokishirazu besonders wegen seines reichhaltigen Geschmacks und seiner butterartigen Konsistenz geschätzt, was ihn ideal für Sashimi und Sushi macht.
Der Name „Tokishirazu“, der so viel wie „die Jahreszeit nicht wahrnehmend“ bedeutet, rührt daher, dass diese Fische außerhalb ihrer üblichen Laichzeit im Herbst gefangen werden, also zu einer unerwarteten Jahreszeit. In Japan gilt er als erstklassige saisonale Delikatesse, die nur vom Frühling bis zum Frühsommer erhältlich ist. Derzeit wird er nur in ausgewählten gehobenen Sushi-Restaurants serviert und gilt nach wie vor als seltene Sushi-Zutat.
Frühling-Frühsommer