Maki mit japanischem Meeraal und Gurke (Anakyu-Maki) ist eine Sushi-Sorte, bei der Essigreis und Nori um dünne Streifen aus geschmortem oder gegrilltem Meeraal (Anago) und Gurke gerollt werden. Die milde Süße und das Umami des Meeraals werden durch die knackige Konsistenz und den erfrischenden Geschmack der Gurke ergänzt, wodurch zusammen mit dem Essigreis eine ausgewogene Kombination entsteht. Mit ihrem leichten Nachgeschmack und der angenehm zu essenden Konsistenz gehört sie zu den beliebtesten Hosomaki-Sorten (dünne Sushi-Rollen).
Oft wird es einfach mit Tsume (einer süßlich-würzigen, dickflüssigen Sauce) genossen, obwohl viele Sushi-Restaurants es auch mit Sojasauce und Wasabi servieren. Zudem wird in der Kansai-Region häufig gegrillter Meeraal verwendet, während in der Kanto-Region eher geschmorter Meeraal üblich ist, wodurch je nach Region unterschiedliche Geschmacksvarianten entstehen.
Es wird angenommen, dass Anakyu-Maki nach den 1960er Jahren mit der landesweiten Verbreitung von Kappa-Maki weit populär wurde. Als dünne Rollen auf Gurkenbasis mit verschiedenen Füllungen an Beliebtheit gewannen, entwickelte sich Anakyu-Maki neben „Himo-Kyu“ (mit Akagai-Muskelstreifen) und „Una-Kyu“ (mit Aal) zu einem Standardgericht. Obwohl es in der Regel als Hosomaki serviert wird, bieten einige Sushi-Restaurants auch Chumaki (mitteldicke Rollen) oder Futomaki (dicke Rollen) an, indem sie Zutaten wie Tamagoyaki (gerolltes Omelett), Shiso-Blätter oder Shiitake-Pilze hinzufügen.
(Überarbeitungsdatum: 30. Juli 2026)