Maki-Sushis (MAKIMONO)

Bild von Sushi „Maki mit Thunfisch und eingelegtem Rettich (Torotaku Maki)“
Maki mit Thunfisch und eingelegtem Rettich (Torotaku maki)

Maki mit Thunfisch und eingelegtem Rettich (Torotaku maki)

Maki mit Thunfisch und eingelegtem Rettich (Torotaku Maki) ist eine dünne Sushi-Rolle, die Toro (ein fettes Stück Thunfisch) und Takuan (eingelegten Daikon-Rettich) kombiniert. Auch wenn einige Restaurants Torotaku Maki mittlerweile als Nigiri-Sushi servieren, wird er traditionell als mit Nori umwickelte Sushi-Rolle genossen.

Es heißt, der Name „Toro-Taku“ habe sich eher wegen seines angenehmen Klangs durchgesetzt als die Alternative „Taku-Toro“. Als Torotaku Maki erstmals kreiert wurde, galt die Kombination von Toro – mit seinem reichhaltigen, fettigen Umami – und knackigem Takuan als ziemlich ungewöhnlich. Der reichhaltige Geschmack des Toro harmonierte jedoch wunderbar mit der feinen Säure und der knackigen Textur des Takuan und schuf so eine einzigartige Kombination, die viele Menschen begeisterte. Darüber hinaus passt sein ausgewogener Geschmack hervorragend zu Sake, weshalb Torotaku Maki auch eine beliebte Begleitung zu alkoholischen Getränken ist.

Ein weiterer Reiz von Torotaku Maki ist der schöne Kontrast zwischen dem leuchtenden Rosa des Toro und dem strahlenden Gelb des Takuan, der auf jedem Querschnitt sichtbar wird. Durch die Verbindung von hervorragendem Geschmack und ansprechender Optik hat sich Torotaku Maki zu einer der charakteristischen kreativen Sushi-Rollen entwickelt, die heute in vielen Sushi-Restaurants serviert werden.

Schließlich ist das als „Ohagi“ bekannte Torotaku-Nigiri-Sushi als Spezialität des Restaurants „Sushi Sho“ in New York bekannt, das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Dieses Gericht kombiniert hochwertigen Thunfisch wie Nakaochi, Akami und Kawagishi (das von der Haut des Thunfischs abgeschabte Fleisch) mit knackigen Frühlingszwiebeln und Takuan. Die Zutaten werden um Essigreis geformt und zu einer Kugel modelliert, die an die traditionelle japanische Süßigkeit Ohagi erinnert. Selbst nachdem viele seiner Lehrlinge ihre eigenen Restaurants eröffnet haben, servieren sie dieses „Ohagi“ weiterhin als Hommage an Herrn Keiji Nakazawa.

(Überarbeitungsdatum: 28. Juli 2026)