Garnelen & Krebse

Bild von Sushi mit pazifischen Weißgarnelen
Pazifische weiße Garnele (Vannamei ebi)

Pazifische weiße Garnele (Vannamei ebi)

Die Pazifische weiße Garnele wiegt zwischen 15 und 18 g pro Exemplar. Sie gehört weltweit zu den dominierenden Arten in der Garnelenzucht. Ausgewachsene Tiere leben in Tiefen von 0 bis 72 m auf schlammigen Meeresböden, während sich die Jungtiere in Flussmündungsgebieten befinden.

Ihre Zucht hat stark zugenommen, da sie schnell wächst, sich gut für die Aquakultur eignet und optisch ansprechender ist als die Black-Tiger-Garnele, wodurch sie im Handel attraktiver wirkt. Beim Kochen färbt sie sich rot, und ihre Süße sowie ihre feste Konsistenz sind vergleichbar mit denen der Kuruma-Garnele und der Black-Tiger-Garnele.

Sie wird einmal gekocht, bis sie rot wird, und anschließend vor dem Verkauf eingefroren. Im lebenden Zustand ist die Pazifische weiße Garnele dunkelgrau bis schwarz und wird bei nachlassender Frische zunehmend blassweiß, sodass sich ihr Frischegrad leicht erkennen lässt. In Sushi-Restaurants mit Laufband bezeichnet „Garnele“ in der Regel diese Art.

Die Pazifische weiße Garnele hat eine ausgeprägte Süße, jedoch wenig Farbe und ein eher feines Fleisch. Ihr fehlt zudem der typische Garnelengeschmack, sodass sie oft als einfache bzw. günstige Garnele wahrgenommen wird.

Dennoch ist sie unverzichtbar für Meeresfrüchte-Schalen oder Nigiri-Sets ohne echte Edelsorten. Ohne sie wäre ein Preis von 1 US-Dollar für zwei Sushi-Stücke nicht möglich, da sie nur etwa 0,3 US-Dollar pro zwei Stück kostet und so zur Wirtschaftlichkeit der Restaurants beiträgt.

(Aktualisiert am 2. Mai 2026)

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